Die Angst als ständiger Begleiter


Angststörungen mutig überwinden
Die Angst als ständiger Begleiter
SHYPULIA TATSIANA/Shutterstock.com

Studien zufolge liegt das Risiko, im Laufe des Lebens an einer Angststörung zu erkranken, bei 14 bis 29 Prozent – damit sind Angststörungen vor Depressionen die häufigste psychische Erkrankung. Doch wie lässt sich die Angst überwinden?

Symptome einer Angststörung sind vielfältig

Ob beim Zahnarztbesuch, vor einer wichtigen Prüfung oder aufgrund einer möglichen Terrorgefahr – jeder von uns hat manchmal Angst. Werden die Ängste jedoch so stark, dass sie den Alltag der Betroffenen massiv beeinträchtigen, spricht man von einer Angststörung. „Krankhafte Angst liegt dann vor, wenn Menschen bei Ängsten nicht in der Lage sind, ihre Gedanken und Gefühle kontrollieren zu können“, erklärt Prof. Arno Deister von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde.
Im Alltag nehmen krankhafte Ängste sehr unterschiedliche Formen an, wie der Experte weiß: „Behandlungsbedürftige Ängste können sich einerseits sehr heftig in Form einer Panikattacke zeigen, die scheinbar aus dem Nichts auftritt und mit Atemnot und Beklemmung sowie Schwindel bis hin zur Todesangst einhergeht. Andererseits können krankhafte Ängste aber auch ‚im Stillen‘ verlaufen. Sie zeigen sich dann etwa in Form von zermürbenden Grübelgedanken, die nicht kontrolliert und abgestellt werden können, sowie ausgeprägten, katastrophierenden Sorgen bei alltäglichen Situationen.“

Angststörungen sind gut behandelbar

Trotz ihrer Heftigkeit sind Angststörungen heute vergleichsweise gut behandelbar. Häufig empfiehlt sich die sogenannte kognitive Verhaltenstherapie, bei der Gedanken und Verhalten in Bezug auf die Ängste gemeinsam mit dem Therapeuten verändert werden. Bei besonders schwierigen Formen können auch angstlösende Medikamente wie Antidepressiva hilfreich sein. Wichtig für die Heilung ist es, mit der Behandlung so früh wie möglich zu beginnen.

Entspannungsübungen können Angststörung vorbeugen

„Bemerken Menschen erste Stresssymptome an sich, ist es hilfreich, ausreichend Entspannung sowie positive auch körperliche Aktivitäten in den Alltag einzubauen – das ist angstlösend. Auch die Wirkung von gezielten Entspannungsübungen sollte nicht unterschätzt werden“, rät Prof. Deister. Erfolgversprechende Verfahren sind etwa autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder das Erlernen von Achtsamkeit.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

News

Brandverletzungen im Haushalt
Brandverletzungen im Haushalt

Risiko besonders zur Weihnachtszeit

Ob Kaminfeuer, brennende Kerzen oder die Tasse heißer Glühwein: Zur Weihnachtszeit tun sich im Haushalt viele Gefahrenquellen für Verbrennungen und Verbrühungen auf. Wie sich Risiken minimieren lassen.   mehr

Frühe Menopause belastet Herz
Frühe Menopause belastet Herz

Schon vor 45 hormonlos?

Frauen, die früh in die Wechseljahre kommen, haben ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Grund genug, einer vorzeitigen Menopause entgegenzuwirken.   mehr

Wann zum HIV-Test?
Wann zum HIV-Test?

Warnsignale beachten

Moderne Medikamente haben die HIV-Infektion zu einer behandelbaren Erkrankung gemacht. Die Chancen sind am besten, wenn die Infektion früh erkannt und therapiert wird. Doch welche Beschwerden sind verdächtig und wann macht ein Test Sinn?   mehr

Joggen bei kalten Temperaturen
Joggen bei kalten Temperaturen

Richtig vorbereitet sicher unterwegs

Kälte, Nässe und Glätte sind für viele Grund genug, es sich häufiger auf der Couch bequem zu machen anstatt Sport zu treiben. Doch mit der richtigen Vorbereitung kommen Hobbyläufer auch im Winter auf ihre Kosten.   mehr

Eigene Brille für den Arbeitsplatz?
Eigene Brille für den Arbeitsplatz?

Brillentypen unter der Lupe

In den meisten Berufen ist die Arbeit am Bildschirm nicht mehr wegzudenken. Doch was viele Brillenträger nicht wissen: Die ständigen Blickwechsel von Tastatur zu Bildschirm belasten die Augen stark, wenn Fehlsichtigkeiten nicht optimal ausgeglichen werden. Mit speziellen Bildschirmbrillen lässt sich der Stress für die Augen reduzieren.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Adler-Apotheke
Inhaber Mansour Mastari Asthiyani
Telefon 02844/20 00
E-Mail adler.apo@gmx.de